Vorsätze fürs neue Reisejahr

  Vorsätze fürs neue Reisejahr

Auch beim Reisen lässt sich so einiges überdenken und besser machen. 
 
Planung und Reiseziele 
Immer mehr Menschen erkennen, dass sie die Entspannung und die neuen Eindrücke, nach denen sie sich im Urlaub sehnen, auch im eigenen Land finden! Küstenromantik, Wasserfälle, imposante Berglandschaften, verwunschene Schlösser und Burgen, gemütliche Dörfer, pulsierende Städte – Deutschland hat so einiges zu bieten. Wie wäre es also mit einem Reisejahr, das sich den Schönheiten zwischen Nordsee und Bayerischen Alpen widmet? Das ist obendrein umweltfreundlicher und kostengünstiger. 
 
Generell ist es ein sehr guter Vorsatz, abseits der üblichen Pfade zu wandeln und sich Träume zu erfüllen, die vielleicht schon länger unter einem Berg von Ausreden vor sich hin schlummern. Keine Zeit für den zweiwöchigen Wanderritt? Für den großen Roadtrip fehlt der Führerschein? Machen Sie 2020 zum Jahr der großen Pläne. Schauen Sie sich die nächsten fünf Jahre an und überlegen Sie, wann Sie was erleben wollen und welche Vorbereitungen dazu nötig sind. Sie werden merken, wie sich viele Ängste durch sorgfältige Planung in Luft auflösen. 
 
Mobilität
Das klimaverträgliche (!) Jahresbudget eines Menschen liegt bei 2.300 Kilogramm CO2. Ein Flug von Frankfurt am Main nach Hua Hin in Thailand verbraucht 5.838 Kilogramm CO– pro Person. Der Flugverkehr hat einen immensen Einfluss auf die Erderwärmung. Wer also frei entscheiden kann, wohin er oder sie reist, sollte sehr genau überlegen, ob es wirklich eine Flugreise sein muss. Viele sehr attraktive Ziele in Deutschland und Europa sind auch gut mit dem Zug und dem Fernbus zu erreichen. 
 
Auch im Reiseland selbst sollte man sich die Frage stellen, ob der Mietwagen notwendig ist. Öffentliche Verkehrsmittel und Fahrräder bieten eine umweltfreundliche und abenteuerliche Alternative. Mit ihnen lässt sich eine Strecke ganz anders und viel bewusster erleben, da man sich nicht ständig auf den Straßenverkehr konzentrieren muss. 
 
Unterkunft 
Es wäre doch schade, auf einer Reise abends die Tür hinter sich zu schließen und die neuen Eindrücke draußen zu lassen. Genau diesen Effekt haben aber die meisten Hotels. Beim Reisen geht es ja genau darum, sich mal nicht „wie zu Hause zu fühlen". Also, raus aus der Komfortzone! Wer ein Land richtig kennen lernen will, wohnt am besten direkt unter Einheimischen (zum Beispiel über AirBnB). So fällt es auch gleich viel leichter, Kontakte zu knüpfen und an die besten Insider-Tipps zu kommen. 
 

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