Der Karnische Höhenweg

Der Karnische Höhenweg

Halb in Österreich, halb in Italien: So wandert man auf dem Karnischen Höhenweg. Denn der 150 Kilometer lange Weitwanderweg verläuft über den Karnischen Hauptkamm, der die beiden Länder trennt. Im Ersten Weltkrieg standen sich hier österreichisch-ungarische und italienische Soldaten gegenüber. Bis heute zeugen Gräben, Tunnel und Schießlöcher davon.

Verlauf des Höhenwegs

Heute jedoch herrscht Ruhe auf dem Fernwanderweg, der die Karnischen Alpen in ihrer abwechslungsreichen Schönheit durchläuft. Er beginnt in Silian (Osttirol) und endet in Arnoldstein (Kärnten). Die Route ist in acht Etappen unterschiedlicher Schwierigkeit unterteilt. So kann man auch gut „mittendrin“ starten und eine Wandertour für ein verlängertes Wochenende planen.

Beeindruckende Bergwelt

Entlang des Karnischen Höhenwegs, der wegen seiner Vergangenheit auch „Friedensweg“ genannt wird, begegnen dem Wanderer verschiedenste Sprachen. Schließlich ist der Weg weit über die Grenzen Österreichs und Italiens hinaus bekannt. Wer hier unterwegs ist, genießt auf der einen Seite die Pracht der Dolomiten, auf der anderen die malerische Schönheit Kärntens. Schon ganz am Anfang der Tour kann man bei schönem Wetter die „Drei Zinnen“, das Wahrzeichen der Dolomiten, erspähen. Rustikale Berghütten mit leckerer Küche laden zum Ausruhen und Übernachten ein und immer wieder leuchtet das tiefe Blau eines Bergsees auf. 

Abwechslungsreiche Etappen

Die Landschaft des Höhenweges ist vor allem von weiten, sanften Almen mit beeindruckender Bergkulisse geprägt. Aber auch richtige „Gipfelerlebnisse“, bei denen der Weg nur wenige Meter unter den Gipfelkreuzen verläuft, sind mit dabei. Teilweise geht es durch verwunschene Moorlandschaften oder an wilden Felsformationen vorbei. Unter den Bergseen sticht beispielsweise der tiefblaue, von Wiesen und Felswänden umrahmte Wolayersee heraus.

Die Etappen sind zwischen 12 und 25 Kilometer lang. Auch wenn manche keine großen Höhenunterschiede enthalten, sollte man sie nicht unterschätzen. Längere Tagesetappen können bei Bedarf auch unterteilt werden. Bei den Hüttenwirten erhalten Sie wertvolle Informationen zu Wegbeschaffenheit, Gehzeit und Wetter – und wahrscheinlich noch einen erstklassigen Apfelstrudel.

Wandern mit bestem Blick in die Ferne - Unser Tipp

Neben Wanderkarte, Verpflegung und Witterungsschutz gehört auch ein gutes Fernglas ins Gepäck. Da beim Wandern jedes Kilo zählt, sind Sie mit einem Monokular wie dem adventure M 8 x 25 active passend ausgestattet. Es bringt nur 160 Gramm auf die Waage und sorgt dank brillanter, farbechter Bildwiedergabe immer wieder für sprachlose Momente. 

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