Abenteurer auf vier Pfoten: Wandern mit Hund

Abenteurer auf vier Pfoten: Wandern mit Hund

Nichts lieben Hunde mehr, als ihre Menschen überallhin zu begleiten. Bei einer gemeinsamen Wandertour kommen sowohl Wanderer als auch Vierbeiner in den Genuss von Natur, frischer Luft und jeder Menge Bewegung. Anders als beim täglichen Spaziergang können beide gemeinsam Neues erleben und so ihre Beziehung noch weiter vertiefen. Damit die Wanderung mit Hund zum ebenso entspannten wie unvergesslichen Erlebnis wird, haben wir hier die wichtigsten Tipps und Anregungen zusammengestellt.

Anforderungen an den Hund

Wie fit ein Hund ist, muss natürlich der Halter individuell einschätzen. Das geht am besten auf längeren Spaziergängen oder Tagestouren. Dabei können Sie auch gleich beobachten, wie Ihr Hund auf längere Strecken und neue Erlebnisse reagiert. Grundsätzlich gilt, dass Welpen und alte Hunde sowie sehr kleine Hunderassen für längere Wandertouren eher nicht geeignet sind. Der Hund sollte sozial verträglich sein und keinen zu hohen Jagdtrieb besitzen, dafür aber zuverlässig auf die Grundbefehle hören. Seine Kondition sollte für fünf bis sieben Stunden Gehzeit ausreichen. 

Wandern mit Hund - Vorbereitung und Packliste

Passen Sie die Tour unbedingt an Ihren Hund, seine Kondition und Gesundheit an. Klettersteige und lange, steile Passagen sollten Sie lieber meiden. Kürzere steile Anstiege und steinige Wege hingegen sind für die meisten Hunde kein Problem. Besonders im Sommer sind schattige Stellen und Wasserläufe wichtig. Planen Sie genug Pausen ein. Ein Bach oder See bildet einen guten Rastplatz, weil der Vierbeiner sich dort auch gleich erfrischen kann. Die gebuchten Unterkünfte sollten unbedingt hundefreundlich sein. 

Folgende Dinge sollten im Gepäck nicht fehlen: Ein Erste-Hilfe-Set für Hunde, Näpfe und Trockenfutter, Kotbeutel, Leine und Geschirr sowie Handtuch, Decke und ein Spielzeug für unterwegs. Bei Bergtouren kommen eventuell noch Pfotenschutz und Tragegurte hinzu.

Tipps für unterwegs 

Rinder, Pferde und andere Weidetiere faszinieren beinahe jeden Hund. Damit es hier nicht zu bedrohlichen Situationen kommt, den Hund stets anleinen und zügig mit genügend Abstand vorbeigehen. 

Wandern Sie vorausschauend und sehen Sie die Umgebung stets auch durch die Augen des Vierbeiners. Einen Wegabschnitt, den Sie als schwierige Stelle erkennen, sieht er vielleicht nicht rechtzeitig und könnte sich verletzen. Bleiben Sie aufmerksam, um den Hund stets zurückhalten zu können. Achten Sie auch auf andere Wanderer, die eventuell Angst vor Hunden haben könnten. 

Machen Sie regelmäßig Pausen – auch dann, wenn der Hund noch voller Energie um sie herumspringt. Ohne kleine Auszeiten besteht die Gefahr, dass der Hund sich überanstrengt. Seine Mahlzeiten sollte er zu denselben Zeiten bekommen wie zu Hause. Vor einer anstrengenden Etappe sollte er außerdem mindestens eine Stunde „Verdauungszeit“ haben. 

Darf auch nicht fehlen: Das richtige Wanderfernglas 

Beim Wandern mit dem Hund ist es von Vorteil, seinen Vierbeiner gut zu beobachten – auch wenn dieser mal ohne Leine die Gegend auskundschaftet. Mit dem sektor F 8 x 25 Ww compact+ haben Sie Ihren Wanderpartner immer perfekt im Blick. Das kompakte Outdoor-Fernglas liegt besonders gut in der Hand und begeistert durch ein besonders großes Sehfeld. Zu diesem und anderen passenden Wanderferngläsern lassen Sie sich am besten im Fachhandel beraten.

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