Fischland-Darß-Zingst: Winterwanderung zum Leuchtturm

Fischland-Darß-Zingst: Winterwanderung zum Leuchtturm

Im Norden der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst in Mecklenburg-Vorpommern lädt der Darßer Urwald zum Wandern und Entdecken ein. Besonders schön an klaren Wintertagen: Eine Tour zum historischen Leuchtturm am Darßer Ort.

Ab Prerow durch den Urwald

Am besten startet man die Wanderung im Seebad Prerow. Dass der beschauliche Ort einst ein Fischerdorf war, ist hier noch deutlich zu spüren. Mehrere Wege führen in den Darßer Urwald hinein. Kreissägen und Forstarbeiter sucht man hier vergebens, denn der Wald ist Teil des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft und wird weitgehend sich selbst überlassen. Autos dürfen hier nicht fahren. Wer nicht zu Fuß gehen möchte, kann sich auf das Fahrrad schwingen oder mit der Pferdekutsche fahren.

Doch auch ohne Begleitung ist der Weg nicht zu verfehlen: Etwa fünf Kilometer führt der „Leuchtturmweg“ immer geradeaus. Neben dem Hauptweg für die Kutschen schlängelt sich auch ein kleinerer Wanderweg durch den knorrigen Wald. Alte Kiefern wechseln sich mit mächtigen Buchen und dunklen Erlenbruchwäldern ab, dazwischen halten Heidelbeerbüsche ihren Winterschlaf. Immer wieder finden sich umgestürzte Stämme und Äste, abenteuerlich von Wind und Wetter geformt.

Gute Aussichten am Strand

Schließlich lichten sich die Bäume und ein märchenhafter Holzbohlenweg führt den Wanderer durch die Dünenlandschaft. Hier wachsen allerlei seltene Pflanzen, die sich bei salzigem Grundwasser besonders wohlfühlen. Und man kann auch schon das Meer riechen!

Am Ende des Bohlenweges ragt der historische Leuchtturm in den Himmel. 1848 erbaut, diente er Seefahrern lange Zeit als Orientierung bei Dunkelheit und schlechtem Wetter. Heute beherbergt der Turm das NATUREUM, ein Museum mit Aquarium, das über die Tiere und Pflanzen des Nationalparks informiert. Außerdem führt eine eiserne Wendeltreppe auf die Aussichtsplattform des Leuchtturms. An klaren Tagen sieht man von hier sogar bis nach Dänemark.

Wenn der Wind nicht zu sehr pustet, bietet sich zum Schluss noch ein kleiner Spaziergang über den wilden Weststrand an. Salzverkrustete Äste und Baumstümpfe ragen hier ins Meer hinein. Auf kleinen Binnenseen lassen sich Schwäne und andere Wasservögel beobachten. Und mit etwas Glück tritt auch ein Hirsch aus dem entfernten Wald ins Freie.



Den Darßer Urwald erleben – Mit dem richtigen Fernglas

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