Von Riesenschneemännern und Extremtemperaturen: Winter-Rekorde auf einen Blick

Von Riesenschneemännern und Extremtemperaturen: Winter-Rekorde auf einen Blick

Im Winter verwandelt sich die Welt. Eisige Kälte liegt in der Luft und einzigartig geformte Schneeflocken fallen zur Erde – zumindest in manchen Regionen. Wir haben hier einige Rekorde rund um Winter und Schnee zusammengetragen. 

Der kälteste Winter

Der kälteste bewohnte Ort der Erde befindet sich in Russland. In dem abgelegenen Dorf Oimjakon sinken die durchschnittlichen Temperaturen im Winter auf minus 50 Grad Celsius! 

In Deutschland war der Februar des Jahres 1956 einer der kältesten Monate seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Damals lagen die Temperaturen vielerorts bei minus 30 Grad Celsius und die Menschen konnten auf dem zugefrorenen Rhein spazieren gehen. Auch tagsüber wurde es nicht viel wärmer als minus 20 Grad Celsius. 

Der wärmste Winter Europas

Den wärmsten europäischen Winter seit Beginn der Aufzeichnungen haben wir gerade erst erlebt. Zwischen Dezember 2019 und Februar 2020 lag die Durchschnittstemperatur fast 1,4 Grad Celsius über dem bislang wärmsten Winter 2015/2016. 

In den USA haben es viele Menschen im Winter ohnehin warm: Sommerliche Temperaturen im Winter herrschen zum Beispiel in Palm Springs, Kalifornien und auf Caladesi Island, Florida (Durchschnittstemperatur 23 Grad Celsius). 

Die größte Schneeflocke

1887 soll sie in Montana in den USA niedergegangen sein: die größte Schneeflocke der Welt mit einem Durchmesser von 38 Zentimetern! Normalerweise messen Schneeflocken etwa 5 Millimeter. Bei sehr kalten Temperaturen fallen übrigens eher simpel geformte Flocken, während sich die filigranen, kristallartigen Kunstwerke eher bei wärmeren Temperaturen bilden. 

Der größte Schneemann

Der aktuell größte Schneemann der Welt steht in Donnersbachwald in der österreichischen Steiermark. „Riesi“ misst 38,04 Meter und wurde von Einwohnern des kleinen Ortes erbaut. 

Der kleinste Schneemann

Dieser Winzling ist zwar streng genommen nicht aus Schnee, beeindruckt aber trotzdem. Per Nanotechnik konstruierte der Kanadier Todd Simpson einen 0,003 Millimeter (=3 Mikrometer) kleinen Schneemann. Zum Vergleich: Ein menschliches Haar ist zwischen 50 und 100 Mikrometer dick.

Ob eisig kalt oder erstaunlich mild: Der Winter bietet nicht nur Gelegenheit zum Schneemannbauen. Eine Winterwanderung macht bei fast jedem Wetter Freude. Wir geben Tipps für die optimale Ausrüstung.

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