Outdoor Entdeckungen mit dem Fernglas: Die Gottesanbeterin im Porträt

Outdoor Entdeckungen mit dem Fernglas: Die Gottesanbeterin im Porträt

Man könnte glauben, die Gottesanbeterin (Mantis religiosa) sei besonders fromm. Sie verdankt ihren Namen jedoch lediglich ihren gefalteten Vorderbeinen, die so aussehen, als würde sie beten. Das geheimnisvoll anmutende Insekt ist jedoch vor allem ein geübter Jäger, vor dem sich Blattlaus und Heuschrecke besser schützen sollten. Größere Arten der Gottesanbeterin lauern sogar auf kleinere Singvögel und Frösche. Wir können uns allerdings entspannt zurücklehnen und das Fernglas zücken, um die schönen Tiere zu bewundern: Die Gottesanbeterin ist nicht giftig und für den Menschen harmlos. 

Tipps zur Beobachtung einer Gottesanbeterin: Wie erkenne ich eine Gottesanbeterin? 

Besonders charakteristisch für die Europäische Gottesanbeterin sind die breiten Fangarme. Ein Blickfang ist auch ihr dreieckiger, beweglicher Kopf mit den großen Augen. Um sich besser an die Umgebung anzupassen, kann sich das Insekt häuten und seine Farbe von zartgrün bis braun verändern. Männliche und weibliche Tiere besitzen Flügel, nutzen diese jedoch nur sehr selten. Die Europäische Gottesanbeterin hat außerdem zahlreiche internationale Bekannte, wie die in Südostasien verbreitete zartweiß bis pinkfarbene Orchideenmantis oder die Afrikanische Riesengottesanbeterin. Die spanische Empusa pennata ähnelt einem Wesen aus einem Fantasy-Roman. 

Wo kann ich die Gottesanbeterin beobachten? 

Die Europäische Gottesanbeterin kommt in fast allen Bundesländern vor. Gern sonnt sie sich auf Büschen und Sträuchern am Waldrand, doch auch auf höheren Grashalmen kann man sie entdecken. In den letzten Jahren hat sie sogar stadtnahe, nördlichere Regionen in Deutschland besiedelt und residiert seit 1998 auch in Berlin-Schöneberg. 

Das geeignete Fernglas für die Insektenbeobachtung 

Möchten Sie Insekten wie die Gottesanbeterin aus kurzer Entfernung betrachten, eignet sich ein Fernglas mit niedrigem Nahbereich. Das sektor D 8 x 32 compact+ bietet Ihnen gestochen scharfe Abbildungen auch aus lediglich 1 Meter Entfernung. Aus diesem Abstand können Sie den feingliedrigen Bau und die geschmeidigen Bewegungen der Gottesanbeterin beobachten, ohne sie zu stören. Außerdem passt das leichtgewichtige Fernglas in jeden Rucksack und ist auch für spontane Entdeckungen in der Natur geeignet, da Sie es immer bei sich tragen können. Möchten Sie das sektor D 8 x 32 compact+ gern einmal in der Hand halten und ausprobieren? Dann sind Sie beim Eschenbach Fachhändler in Ihrer Nähe an der richtigen Adresse. Vor Ort können Sie natürlich auch andere Modelle ausprobieren und sich ausführlich zum Thema beraten lassen. 

Foto von Quang Nguyen Vinh von Pexels

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