Wie beobachte ich verschiedene Wildtiere mit dem Fernglas?

Wie beobachte ich verschiedene Wildtiere mit dem Fernglas?

Für echte Abenteuer müssen Sie nicht weit reisen, sondern lediglich etwas genauer hinsehen. In Deutschland leben 48.000 Tierarten. Ob im nahegelegenen Wald oder im eigenen Garten: überall können Sie diese entdecken. Wir zeigen Ihnen, wie Sie verschiedene Wildtierarten beobachten können und was es bei der Wald- und Garten-Safari zu beachten gilt.  

Wildtierbeobachtung mit dem Fernglas 

Wildtiere können Sie zu jeder Jahreszeit beobachten. Im Winter und bei Schneefall lassen sich Tierfährten besonders gut ausmachen. Im Sommer ist die Chance sie zu sichten bei milden Temperaturen und nach Gewittern hoch. Ist es zu trocken oder heiß, suchen sich die Tiere einen schattigen Unterschlupf im Dickicht. Füchse, Rehe, Dachse und Marder gehen zudem bevorzugt in den Abendstunden auf die Jagd und sind daher häufiger zu dieser Tageszeit zu erspähen. 

Als besondere Lieblingsplätze von Wildtieren gelten Suhlen und Futterplätze. Suhlen sind insbesondere bei Hirschen und Wildschweinen sehr beliebt. Hier können sich die Tiere mit dem Schlamm von Insekten und Parasiten befreien und im Sommer die kühlende Wirkung der feuchten Erde genießen. Legen Sie sich in der Nähe dieser Plätze auf die Lauer, können Sie die Tiere mit etwas Glück für einige Zeit beobachten. Besonders bei Wildschweinen, Rehen und Hirschen ist jedoch Ihre Geduld gefragt. Die Tiere sind sehr scheu lassen sich vom leisesten Geräusch leicht aufschrecken. Verhalten Sie sich deshalb mucksmäuschenstill und horchen Sie aufmerksam auf Ihre Umgebung. 

Ein mitgebrachtes Fernglas bietet den Vorteil, dass Sie die Tiere zumindest optisch an sich heranholen können, ganz ohne sie dabei zu stören. Neben einem Fernglas ist auch die richtige Kleidung entscheidend: Sie sollte wetterfest und möglichst unauffällig sein. 

Sing- und Zugvögel mit dem Fernglas bewundern 

Besonders im eigenen Garten können Sie dem Beobachtungsglück ein wenig auf die Sprünge helfen. Singvögel machen es sich gern in geeigneten Vogelhäusern gemütlich. Stellen Sie solche in Ihrem Garten auf, können Sie bald auf zwitschernde Nachbarschaft hoffen. 

Ein besonderes Naturphänomen bezeugen Sie im Spätsommer bis Herbst, wenn die Zugvögel zu ihrem Winterquartier aufbrechen. Im wahrsten Sinne des Wortes, fängt der “frühe Vogel den Wurm”: Vogelbeobachtung ist etwas für Frühaufsteher. Meist brechen die Vogelgruppen schon während der Morgendämmerung auf. Den besten Blick haben Sie bei idealer Wetterlage von einem erhöhten Punkt mit Rundumblick, z.B. von einem Berg. Damit Sie nicht umsonst den Aufstieg wagen, sollten Sie am Abend zuvor einen Blick auf den Wetterbericht werfen. Ideal für die Beobachtung der Vögel sind milde Temperaturen und ein leicht bedeckter Himmel. Manche Wetterlagen zwingen die Vögel tiefer zu fliegen und senken Ihre Chance, dass Sie sie beobachten können. Wenn Sie Zugvögel während Ihrer Rast beobachten möchten, sollten Sie auch hier unbedingt darauf achten sie nicht zu stören. Wenn die Vögel sich unsicher fühlen, müssen sie sich einen neuen Rastplatz suchen. Das verbraucht viel Energie, die sie für den kräftezehrenden Flug benötigen. Schließlich legen einige Vögel über 10.000 km Flugstrecke zurück. 

Ein geeignetes Fernglas für die Tierbeobachtung finden 

Sind Sie noch auf der Suche nach einem geeigneten Fernglas für die Wildtierbeobachtung? Dann empfehlen wir Ihnen den Besuch bei einem Eschenbach-Fachhändler in Ihrer Nähe. Welches Fernglas perfekt zu Ihnen passt, richtet sich nach der von Ihnen gewünschten Anwendung. Vor Ort werden Sie dazu ausführlich beraten und können verschiedene Modelle ausprobieren. 

Foto von Maddie Franz von Pexels

Themenarchiv