Tierporträt: Die Europäische Wildkatze

Tierporträt: Die Europäische Wildkatze

Rein von ihrem Aussehen kann man die Europäische Wildkatze leicht mit einer Hauskatze verwechseln. Jedoch sind Waldkatzen weder verwilderte Stubentiger, noch sind unsere domestizierten Samtpfoten mit ihren frei lebenden Doppelgängern verwandt. Der Vorfahre der Hauskatze ist die aus dem Osten stammende Falbkatze. Die Wildkatze streifte schon lange vor der Domestizierung ihres verschmusten Zwillings durch die europäischen Wälder.


Wie erkenne ich  eine Wildkatze? 

Das wichtigste Erkennungsmerkmal der Wildkatze ist ihr breiter, buschiger Schwanz, der eine typische Ringelung von drei bis vier schwarzen Ringen aufweist.  Allgemein wirken Wildkatzen etwas kräftiger und größer als Hauskatzen, ganz besonders in ihrem dichten Winterfell. Die Fellfarbe der Wildkatze reicht von gelblich-braun bis rötlich-grau und ist etwas konturloser und verwaschener als das der Hauskatze. 


Wo und wie leben Wildkatzen?

Vor 150 Jahren war die Wildkatze in ganz Europa zahlreich vertreten. Bis heute hat sich ihr Bestand stark verringert: Nur etwa 5.000 bis 7.000 Tiere leben noch in deutschen Wäldern. Jedoch nimmt die Zahl der Tiere wieder zu. Es gibt vor allem zwei Gebiete, in denen Wildkatzen beheimatet sind: die Region um Eifel, Taunus und Pfälzer Wald, sowie die waldreichen Gebiete um den Harz. Über verschiedene Projekte gelingt es auch, Wildkatzen wieder anzusiedeln, so zum Beispiel im Bayerischen Wald. Die wilden Mäusefänger lieben strukturreiche Waldgebiete, in deren dichten Gebüschen, Hecken und Bachläufen sie auf die Jagd gehen können. Tagsüber schlafen Wildkatzen in Wurzelhöhlen, Baumstümpfen, Reisighaufen und Holzpoltern. Es kommt auch vor, dass die Katzen sich in verlassenen Fuchs- oder Dachsbauten von der nächtlichen Jagd ausruhen. Abgesehen von der Aufzucht der Jungen von Frühjahr bis in den Spätsommer hinein, streifen Wildkatzen gern allein durch ihren waldigen Lebensraum.


Eine Wildkatze mit dem Fernglas beobachten 

Ihre äußerst scheue Art sorgt dafür, dass man die wildlebende Katze nur selten zu Gesicht bekommt. Statt in ihrer natürlichen Umgebung kann man sie aber im Wildpark bestaunen. Verschiedene Konzepte, wie das des Wildparks Klaushof in Bayern, des Wildparks “Alte Fasanerie” in Hessen oder des Pfaffenguts Plauen achten darauf, dass ihre getigerten Bewohner so viele Versteckmöglichkeiten wie möglich haben. In den weitläufigen Gehegen sind die Abstände zu den Tieren natürlich bewusst größer. Um die feinen Bewegungen der Wildkatze, ihre Fellzeichnung, sowie ihr Zusammenspiel mit anderen Wildkatzen genauer zu beobachten, lohnt es sich ein Fernglas mitzunehmen. 


Das trophy D 8 x 42 ED eignet sich besonders für ambitionierte Beobachter, die auch gern bei Dämmerung und nicht so guten Lichtverhältnissen die Natur beobachten. Daher lassen sich mit diesem klassischen Universalglas auch im Tierpark nicht nur die Wildkatzen sondern alle Tiere entdecken, die am liebsten bei ungünstigen Lichtverhältnissen aus ihrem Versteck herauskommen. Dafür sorgen ein helles, extra großes Sehfeld sowie kontrastreiche und farbtreue Abbildungen des Fernglases. Auch wenn das Wetter einmal nicht mitspielt, können Sie das Fernglas mit auf Entdeckungstour nehmen. Es ist absolut wasserdicht und somit für jede Outdoor-Aktivität optimal geeignet.


Überzeugen Sie sich von den Vorteilen des trophy D 8 x 42 und besuchen Sie einen Eschenbach-Fachhändler in Ihrer Nähe. Vor Ort werden Sie ausführlich beraten und erhalten Antwort auf Ihre individuellen Fragen. So finden Sie garantiert ein Fernglas, welches genau Ihren Wünschen entspricht. 

 

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