Astronomie mit dem Fernglas: Der “Goldenen Henkel” des Mondes

Astronomie mit dem Fernglas:  Der “Goldenen Henkel” des Mondes

In der Nacht vom 16. zum 17. September können Sie ein besonderes Naturschauspiel beobachten: den “Goldenen Henkel” des Mondes. Wenn Sie diesen Begriff noch nie zuvor gehört haben, sind Sie hier genau richtig. In diesem Blogbeitrag erklären wir Ihnen, wie der goldene Henkel entsteht, wann Sie ihn zu Gesicht bekommen und welches Fernglas sich für die Beobachtung eignet. Da man für diese schöne Betrachtung gar keine Erfahrung haben muss, ist sie für Groß und Klein geeignet und sicher ein unvergesslicher Moment für alle, die die funkelnden Geheimnisse unseres Nachthimmels ergründen möchten.  

Woher hat der “Goldene Henkel” seinen Namen? 

Der “Goldene Henkel” entsteht durch ein Schattenspiel auf der Oberfläche des Mondes. Zehn Tage nach Neumond, wenn die Licht-Schatten-Grenze auf dem Erdsatelliten die sichelförmigen Jura Berge erreicht, entsteht der visuelle Effekt. Während die Gipfel der Jura-Bergkette schon von der Sonne angestrahlt werden, liegt die, an das Gebirge angrenzende Regenbogenbucht, noch im Schatten. Die sichelförmige Bergkette scheint dann über der dunklen Mondoberfläche zu schweben und sieht aus, wie ein vergoldeter Henkel einer Porzellantasse. 

Wann kann ich ihn am besten beobachten? 

Den “Goldenen Henkel” können Sie monatlich beobachten. Astronomie-Fans und die, die es noch werden wollen, können die optimalen Beobachtungszeiten unter  www.Der-Mond.de nachlesen. An dem bevorstehenden Beobachtungsdatum bewundern Sie das Ereignis am besten schon in der Dämmerung, wenn der Mond hoch im Südosten steht. Mit bloßem Auge entdecken Sie die Zeichnungen der Mondoberfläche auch, jedoch ein wenig blass. Noch beeindruckender wird Ihre Beobachtung mit einem geeigneten Fernglas. 

Welches Fernglas eignet sich für die Beobachtung? 

Mit dem trophy P 10 x 50 können Sie neben dem Licht-Schattenspiel auch das Relief des Mondgesteins erblicken. Mit seiner großen Vergrößerung bringt es Ihnen die Details des massiven Mondgesteins ein Stückchen näher. Die Porroprismen des Fernglases sorgen dabei zusätzlich für eine besonders plastische Abbildung. Dank der großen Objektivöffnung eignet sich das Fernglas hervorragend für die Beobachtung in der Dämmerung und am Abend. Zusätzlich ist das Glas stickstoffgefüllt und beschlägt so nicht, auch wenn in den Abendstunden die Temperaturen sinken. Schließlich zählt bei diesem unvergesslichen Anblick jede Minute!

Wenn Sie erfahren möchten, auf welche Entdeckungstouren Sie das trophy P 10 x 50 sonst noch mitnehmen können, besuchen Sie doch einen Eschenbach-Fachhändler in Ihrer Nähe.  Hier können Sie das Allround-Talent auch einmal in der Hand halten und ausprobieren. 

Foto von Griffin Wooldridge von Pexels

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