Die Brunft der Rothirsche im Norden erleben

Die Brunft der Rothirsche im Norden erleben

Sie sind die stattlichen Könige des Offenlandes: die Rothirsche. Die größte Hirschart Deutschlands streift die meiste Zeit des Jahres friedlich durch Wald, Wiesen und Gebirge. Nur zur Brunftzeit wird es “brenzlig”, wenn das laute Röhren der Hirsche die Stille des Herbstwaldes durchbricht. In dieser Zeit liefern sich die gehörnten Konkurrenten spektakuläre Kämpfe um die Gunst der Hirschkühe. Das Naturschauspiel zieht im Herbst Naturinteressierte aus ganz Deutschland in den Norden z.B. in den Duvenstedter Brook bei Hamburg, wo die Beobachtung besonders häufig gelingt.

Röhrende Konkurrenten

Ungefähr 200.000 Rothirsche leben in Deutschland. Den Namen verdankt das Rotwild seinem rötlich-braun schimmernden Sommerfell. Im Winter sind grau-braune Fellfärbungen charakteristisch. Nur das Haupt der Männchen ist mit einem stattlichen, schön verzweigten Geweih geschmückt. Im Februar und März werfen die Hirsche regelmäßig ihre Krone ab, diese wächst jedoch wieder nach: manchmal sogar in sehr hoher Geschwindigkeit von bis zu 2 cm in 24 Stunden. Anhand der Größe und der Verzweigungen des Geweihs können kundige Förster das Alter eines Hirsches bestimmen. 

Die größte Chance, die Wildtiere zu beobachten haben Sie während der Brunftzeit im September bis Oktober. Neben der beeindruckenden Optik können Rothirsche dann auch mit ihrem Röhren beeindrucken. Dabei wollen sich die Männchen gegenseitig in der Lautstärke übertreffen, um ihr Revier zu markieren. Wenn sich zwei konkurrierende Hirsche auf dem Brunftplatz begegnen, umkreisen sie sich erst einmal im parallelen Schritt, um sich gegenseitig in ihrer vollen Größe und Breite zu präsentieren. Die erste Hürde ist dabei, sich nicht von den lautstarken Rufen des Nebenbuhlers einschüchtern zu lassen. Halten beide Hirsche den Rufen des anderen Stand und ergreifen nicht die Flucht, kommt es zum Kampf. Dabei prallen die Männchen mit ihren Geweihen aneinander und schieben sich, so ineinander verkeilt, über den Brunftplatz. Der Kampf endet, sobald sich einer der Kämpfer zurückzieht. 

Abwechslungsreiches Naturreservat: Der Duvenstedter Brook

Ein Ort, der sich besonders für die Beobachtung eignet, ist der Duvenstedter Brook, ein artenreiches Naturreservat am nördlichen Stadtrand von Hamburg. Das Schutzgebiet beherbergt neben dem Rotwild auch viele Tierarten, deren Name auf der Roten Liste der gefährdeten Arten steht, wie den Wachtelkönig, den Kammmolch oder die bauchige Windelschnecke. Vom Duvenstedter Brook Hus können Sie das Gebiet gut erschließen. Entlang des Duvenstedter Triftweges haben Sie von mehreren Beobachtungsständen einen hervorragenden Blick auf die Feuchtwiesen. 

Was sollten Sie mitbringen? 

Die optimale Beobachtungszeit ist die der Dämmerung. Sie sollten mit einem Sitzkissen, einer Taschenlampe für den Rückweg, wetterfester Kleidung und Mückenschutz ausgestattet sein. Da Rotwild sehr scheu ist und sich von jeder kleinen Störung aufschrecken lässt, lohnt es sich, ein Fernglas für die Beobachtung mitzunehmen. Das trophy D 8 x 56 ED garantiert Ihnen, dank der großen Objektivöffnung, auch im Halbdunkel der Dämmerung ein helles Bild. Dank der mehrfachvergüteten Linsen können Sie die majestätischen Tiere in detailreichen, plastischen Abbildungen verfolgen. 

Wenn Sie noch auf der Suche nach einem geeigneten Fernglas für unvergessliche Momente in der Natur sind, schauen Sie doch einmal beim Eschenbach-Fachhändler in Ihrer Nähe vorbei. Hier können Sie das trophy D 8 x 56 ED und andere Modelle ausprobieren und sich von deren Qualität überzeugen. Auch weitere Fragen zu verschiedenen Anwendungen werden Ihnen hier ausführlich beantwortet. 

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